Biontech gibt 410 Millionen Euro für Übernahme eines künstlichen Intelligenz-Start-ups aus und will damit Entwicklung von Krebsantikörpern vorantreiben

Short Facts:

  1. KI kann in der Medizin zur besseren und schnelleren Diagnostik von Erkrankungen sowie zur individuellen Auswahl von Therapien eingesetzt werden.
  2. KI ermöglicht es Ärzten, große Datenmengen auszuwerten und Behandlungsoptionen an die Bedürfnisse des Patienten anzupassen.
  3. Biontech investiert 410 Millionen Euro in die Übernahme eines britischen Start-ups, spezialisiert auf KI, um die Entwicklung von Krebsantikörpern zu beschleunigen und KI in alle Aspekte des Unternehmens zu integrieren.

Künstliche Intelligenz (KI) hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen und wird auch in Zukunft immer wichtiger werden. Einsatzgebiete der KI sind unter anderem die Medizin, in der sie bei der Diagnostik und Therapie von Erkrankungen helfen kann. Auch in der Arzneimittelforschung kann KI eine große Rolle spielen. Das Mainzer Unternehmen Biontech hat dieses Potenzial erkannt und investiert deshalb 410 Millionen Euro in die Übernahme des britischen Start-ups InstaDeep, das sich auf künstliche Intelligenz spezialisiert hat. Mit diesem Investment will Biontech vor allem die Entwicklung von Krebsantikörpern beschleunigen.

KI kann viel Zeit und damit auch Geld sparen, wenn es um die Entwicklung von Medikamenten geht. Biontech will mit der Übernahme von InstaDeep die KI-Fähigkeiten der digitalen Welt in die Technologien, Wirkstoff- und Arzneimittelforschung, Herstellung und Bereitstellungsabläufe einbinden. „Unser Ziel ist es, Biontech zu einem Technologieunternehmen zu machen, in dem KI nahtlos in alle Aspekte unserer Arbeit integriert ist“, erklärt der CEO und Mitbegründer von Biontech, Prof. Dr. Ugur Sahin.

Insgesamt zeigt die Investition von Biontech in InstaDeep, dass KI in der Medizin und Arzneimittelforschung immer wichtiger wird und dass Unternehmen bereit sind, große Summen in die Entwicklung dieser Technologie zu investieren. KI hat das Potenzial, die Medizin revolutionieren zu können und dazu beizutragen, dass Medikamente schneller und individueller entwickelt werden können.

Quelle: Ingenieur.de

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