BioPunks: In amerikanischen Garagenlabors wird die Medizintechnik neu erfunden

notebook_tastatur_20130228_1334837432Ein Artikel der „Zeit“ hat mich beeindruckt und gleichzeitig nachdenklich gemacht. Weltweit entsteht gerade die Szene der BioHacker und BioPunks. Biologen, Programmierer und Computerfreaks wollen den Menschen gesünder machen.
Ihre Konkurrenz: die Konzerne. Ihr Vorbild: das Silicon Valley
Dabei werden beispielsweise Implantate gebastelt und im Selbstversuch getestet.
„Bei BioCurious etwa, einem Bio-Hacker-Labor in San Francisco, mieten sich regelmäßig Investoren ein. Die neueste Entwicklung ist ein 3-D-Drucker, der Zellen von Pflanzen, Tieren und Menschen zu Gewebe verbinden kann. In dem Prozess werden einzelne Zellen mit Lasertechnik quasi miteinander verschmolzen, das Verfahren ist bei Kunststoffen schon marktreif.“

Selbst vor Gen-Manipulationen machen die Hobby-Forscher nicht halt. Davon ist vieles aus rechtlichen Gründen in Deutschland nicht möglich. Dennoch bildet sich auch hierzulande eine Szene von BioHackern. Im Internet lassen sich heute vielfältigste Anleitungen, z.B. zur Genanalyse in der heimischen Küche, finden.
Eine spannende, aber nicht durchweg unkritische Entwicklung…

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