PDMS II: Funktionsübersicht – Patientendaten-Managementsysteme

PDMS können heute zurecht als komplexe Spezialsoftware zur Unterstützung und Dokumentation des anästhesiologischen Prozess bezeichnet werden. Dabei gibt es Grundfunktionalitäten die jedes PDMS abbilden sollte. Diese werden in der nachfolgenden Übersicht aufgezeigt. Dabei wird in Anästhesie-Managementssysteme (AMS) und Intensiv-Managementsysteme (IMS) unterschieden.

Modul

Funktion

AMS
  • anästhesiologische Verlaufsbeobachtungen (AVB)
  • automatische Datenübernahme aus den Anästhesiegeräten –> Geräteschnittstellen
  • Befund- und Dokumentenmanagement
  • Benutzerverwaltung / hierarchisches Berechtigungskonzept
  • Diagnosen- und Therapiedokumentation
  • elektronisches Narkoseprotokoll
  • Hinterlegung von Standards und SOP
  • Leistungsdokumentation
  • Materialdokumentation
  • Patientenmanagement
  • Personaldokumentation
  • Prämedikation und die perioperative Anästhesie-Dokumentation (OP und AWR)
  • Schnittstellen zu anderen Systemen (KIS,PACS,LIS etc.)
  • Statistiken und Auswertungen
  • Unterstützung der externen Qualitätssicherung
IMS
  • ärztlicher Verlaufsbericht
  • autom. Arztbriefe und sonstige Berichte
  • Befund- und Dokumentenmanagement
  • Benutzerverwaltung / hierarchisches Berechtigungskonzept
  • Entscheidungsunterstützung durch Expertenfunktion
  • Fluidmanagement
  • Formulargenerator
  • Geräteschnittstellen
  • grafische Intensivkurve
  • Hinterlegung von Standards und SOP
  • Leistungsdokumentation/ – abrechnung
  • Materialdokumentation
  • Patientenmanagement
  • Personaldokumentation
  • Pflegebericht/-dokumentation
  • Schnittstellen zu anderen Systemen (KIS,PACS,LIS etc.)
  • Statistiken und Auswertungen
  • Therapieplanung /-dokumentation
  • Unterstützung der externen Qualitätssicherung
  • Verordnungs- und Medikationsunterstützung

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